Nils Ader zur medizinische Untersuchung in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf

26. Januar 2012 Keine Kommentare

Nils Ader zur medizinischen Untersuchung bei der Bundeswehr in Warendorf Die gute Nachricht vorab: Aus medizinischer und sportmedizinischer Sicht bestehen bei MTBvD/POISON-BIKES Fahrer Nils Ader keine Bedenken in Hinsicht auf die Ausübung des Sports.

Sportschule der Bundeswehr? Ist das als 13-Jähriger nicht ein bisschen zu früh? Spaß beiseite, der Trainer des NRW-Landeskaders, Markus Schellenberger, hatte für seine Fahrer eine komplette medizinische und sportmedizinische Untersuchung bei der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf gebucht. Beim leitenden Stabsarzt Dr. Jens Hinder handelt es sich um einen Radsportbegeisterten, der sich nicht nur auf der Bühne des Radsports auskennt, sondern auch hinter den Kulissen und als Vizepräsident Rennsport beim Radsportverband NRW die Fäden mitzieht.

Jedem, der auch nur ein wenig interssiert am Sport ist, fällt kurz nach dem Passieren der Einfahrtskontrolle die Kinnlade nach unten. Die Sportstätten sind der Hammer. Ein kuzer Blick auf die Übersicht der Sportanlagen zeigt: Es fehlt an nichts. Der Gebäudetrakt des Medizinischen Instituts befindet sich zwar gerade im Umbau (wofür man sich auch mindestens 10 Mal entschuldigte) ließ aber erkennen, mit welchen Möglichkeiten und auf welchem Niveau die Mediziner dort unterwegs sind.

Seit einigen Jahren gehört die Leistungsdiagnostik für Nils zum festen Bestandteil der strukturierten Trainingsplanung. Zwei Mal im Jahr, einmal vor und einmal nach der Saison, wird in unserem Heimatverein,dem SV Steele 1911 e.V., der Stufentest mit Laktatwertmessung durchgeführt.

Nils Ader zur medizinischen Untersuchung bei der Bundeswehr in Warendorf Dagegen war der Besuch bei der Bundeswehr jedoch ganz großes Kino. Den Beginn machte die Überprüfung der Bauch- und Rückenmuskulatur an bzw. in einer Maschine, die den Wert eines guten Oberklassewagens hat.  Es folgten ein EKG, in Ruhe und beim Stufentest. Der Stufentest war eine Spitzenwertmessung mit Spiroergometrie. Bedeutet soviel wie, bis zur Maximalleistung mit Atemluftmessung. Und auch ein großes Blutbild mittels Urin- und Blutabgabe wurde erstellt – mit Ergebnissen, die sofort vorlagen und nicht erst beim nächsten Arzttermin. Und schließlich ein ausgiebiges Arzt-Sportler-Gespräch ohne auf die Uhr zu schauen, nachdem es  keine offenen Fragen mehr gab.

Das Resümee des Besuchs? Wir wissen, dass wir es richtig machen und wir wissen jetzt, wo wir weiter dran arbeiten können. Aber das Wichtigste bleibt, in genau dieser Reihenfolge: 1. Schule, 2. Spaß, 3. Sport. Wobei Platz 1 und 2 gesetzte Größen sind und was auf Platz 3 kommt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Gesamtsieg für Nils Ader bei der Bocholter Winterserie

23. Januar 2012 Keine Kommentare

Winterrennserie 2012 Bocholt 3. Lauf Am Freitag noch beim Kadertraining, fuhr MTBvD/POISON-BIKES Fahrer Nils Ader am Sonntag bei widrigen Wetterbedingungen auf den 2. Platz beim Cross Country Rennen in Bocholt. Damit ist Nils Gesamtsieger der Altersklasse U15 bei der drei Läufe umfassenden Bocholter Winterrennserie.

Jetzt gehört Bocholt ja nicht gerade zum Saisonhöhepunkt, aber ich bin trotzdem ein wenig stolz, die Winterserie wieder als Gesamtsieger beenden zu können.
Es war kein leichter Weg, den Erfolg nach Hause zu fahren. Ich wollte nicht, wie vor kurzem bei der Winterbahnmeisterschaft, im letzten Lauf alles verlieren. Um ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, war es notwendig, vor dem in der Gesamtwertung Zweitplatzierten, Lukas Dahms, ins Ziel zu kommen. Auch der Drittplazierte, Max Schniederjan, konnte sich durchaus ein Platz ganz oben auf dem Treppchen erhoffen.
Ob meine Kraft reichen würde, war nicht sicher, da ich seit Freitag in Büttgen beim NRW-Kaderlehrgang gewesen war. Zusammen mir den U15-Kaderfahrern von der Straße hatte der Landeskadertrainer Markus Schellenberger auch die Mountainbiker auf die Radrennbahn nach Büttgen eingeladen. Natürlich haben wir uns nicht den ganzen Tage an den Füßen gespielt, sondern schönen harten Radsport in allen Fassetten praktiziert.
Winterrennserie 2012 Bocholt 3. Lauf Bis spät am Abend noch beim Zirkeltraining in Büttgen und morgens dann am Start in Bocholt. Im Gegensatz zum letzten Wochenende war das Wetter heute echt bescheiden. Bei Regen, Wind und 7°C Außentemperatur wünscht man sich ein schnelles Rennende, allerdings war die Strecke nach den letzten Tagen mit Dauerregen richtig aufgeweicht. Von daher war Schnellfahren mal richtig anstrengend. Aber egal, damit hatten alle zu kämpfen. Vom Start weg war ich es, der von vorne das Tempo bestimmte. Zum Ende der ersten Runden hatte ich einen 20-Meter-Vorsprung vor Lukas, er wurde im engen Streckenabschnitt kurzzeitig aufgehalten. Es war zu früh, um auf Attacke zu fahren – zumal ich es ja gar nicht brauchte, die anderen mussten vor mir ins Ziel kommen. Kurz nahm ich Gas raus und Lukas konnte sofort wieder Anschluss finden.

Ich konnte von vorne mein Tempo fahren, was mir einen guten Rhytmus einbrachte und somit blieben nur Lukas, Max und meine Wenigkeit in der Spitzengruppe übrig. Die Beine fühlten sich gut an und so gab ich in der dritten Runde mal etwas mehr Gas, um der Konkurrenz mal auf den Zahn zu fühlen.

Winterrennserie 2012 Bocholt 3. Lauf Ich schaffte es, die Spitzengruppe auseinander zu reißen. Wie mir Lukas nach dem Rennen sagte, hatte er leider Schaltungsprobleme, die es ihm unmöglich machten, den Anschluss zu halten. Max konnte ein kleines Loch zu mir wieder zufahren und sich an meinem Hinterrad festbeißen. So dachte ich es jedenfalls, bis er auf der Zielgerade zum Sprint ansetzte und das Rennen für sich entschied. Ein Glück, dass er mir in der Gesamtwertung nicht gefährlich werden konnte und somit konnten wir beide uns nach dem Rennen richtig freuen. Er hatte den 3. Lauf gewonnen und ich die Gesamtwertung.

Es war wieder einmal ein Vergnügen in Bocholt Rennen zu fahren. Die drei Rennen im Januar haben seit Jahren einen festen Platz in unserem Terminkalender und das zu Recht. Man muss sich herzlichst bei dem RC77 Bocholt und den vielen Helfern bedanken. Es macht einfach Spaß bei euch, Danke.

Bocholter Winterrennen: Erster Sieg für Nils Ader

17. Januar 2012 Keine Kommentare

bocholt2012-2-3-1_1000px Der Start beim 2.Lauf zu den Bocholter Trainingsrennen stand für  Nils Ader vom Team MTBvD/POISON-BIKES die ganze Woche auf der Kippe.  Pünktlich zum Startschuss war Nils jedoch wieder fit und fuhr zu seinem ersten Sieg in der noch jungen Saison.

Grund für die Unsicherheit war ein schöner Schnupfen. Es lässt sich vermuten, dass der Virus mich letzten Sonntag schon ausgebremst hat. Seit Freitag geht es mir gesundheitlich wieder richtig gut, so dass ich am Samstag beim Vereinstraining schon wieder eine lockere Runde mitfahren konnte. Ob diese Vorbereitung aber für‘s Rennen reicht, blieb abzuwarten. Ich hatte mir für das Rennen jedoch vorgenommen, mal nicht so schnell zu beginnen wie in der letzten Woche.

Man kann in Bocholt der Konkurrenz im Rennen sehr gut sein Tempo diktieren. Auf der Strecke gibt es viele Abschnitte, wo der Hinterherfahrende nur schwer überholen kann. Also setzte ich mich vom Start weg an die Spitze des Feldes und fuhr mein Tempo. Was mich wundert: Nur mein NRW-Landeskader-Freund Max Schniederjan und der Gewinner des letzten Laufes, Lukas Dahms, konnten das Tempo mitgehen.

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In den Passagen, wo man im Windschatten fahren konnte, nutze ich dies wiederum, um Kräfte zu sparen und dort wo es technisch wurde, konnte ich immer einen kleinen Abstand von ein paar Metern zu meinen Verfolgern rausfahren. Diese Taktik schien aufzugehen denn in der vorletzten Runde konnte ich mich mit einem beherzten Antritt von Max und Lukas trennen und von da ab in der letzten Runde einen sicheren Vorsprung rausfahren, der mir dann auch den Sieg im zweiten Lauf einbrachte. Max konnte sich den zweiten Platz vor Lukas erkämpfen, womit ich in der Gesamtwertung, mit einem hauchdünnen Vorsprung, auf Platz 1 rutschte. Somit ist also beim letzten Lauf für Spannung gesorgt.

Wer also am nächsten Sonntag ganz oben auf dem Treppchen steht, ist noch offen. Bis jetzt konnte keiner der ersten drei eine durchweg gute Leistung wiederholen. Es wird ein spannendes Rennen am 22. Januar 2012, worauf ich mich schon besonders freue. Aber vorher geht es für mich ab Freitag zum NRW-Landeskaderlehrgang in das Sportforum Kaarst-Büttgen.

Nils Ader erfolgreich beim ersten Lauf der Bocholter Winterrennserie

12. Januar 2012 4 Kommentare

bocholt2012-1-4_1000px Nils Ader stand am vergangenen Sonntag beim ersten Lauf der Winterrennserie in Bocholt am Start. Im 21 Starter großen Fahrerfeld der U15 konnte er nach fünf Runden den 2. Platz belegen und hat damit die erste Podestplatzierung des Jahres für das Team MTBvD/POISON-BIKES eingefahren.

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Normalerweise treffen sich die Mountainbike-Racer jedes Jahr im Januar in einem kleinen verschneiten Ort Namens Bocholt, um den Winterserien-Meister in den jeweiligen Altersklassen an drei aufeinanderfolgenden Sonntagen zu ermitteln bzw. im fairen aber harten Wettkampf auszufahren. Doch dieses Jahr war etwas anders – der “Schnee” fehlte. Normalerweise ist das, was in Bocholt aus dem Himmel fällt, im Aggregatzustand fest, aber dieses Jahr befand es sich schon seit mehreren Tagen in eher flüssiger Form, so dass alle Mountainbiker mit tiefem Geläuf zu kämpfen hatten.
Zum Testen der eigenen Form ist Bocholt einfach gut, die Rennlänge und Streckentopographie ist für den Januar genau richtig. Es ist allerdings schon manchmal erstaunlich, mit was für einer Topform manche ihre Rennen meistern. Es läßt fast vermuten, die Winterserie in Bocholt mutiere zum Saisonhöhepunkt.

bocholt2012-1-1_1000px Die Saison beginnt in Bocholt und für mich das zweite Jahr in der U15. Nun könnte man denken: “Ein Jahr als Hecht im Karpfenteich”. Allerdings ist man nur einmal im Leben als Radsportler in einer Altersklasse, wo das kalenderische und biologische Alter so gravierende Unterschiede in der Leistungsfähigkeit des Sportlers ausmachen wie in der U15. Oder einfach gesagt: Mit Testosteron fährt es sich besser.

Dieses Jahr fand ich mich in Bocholt in einem erstaunlich großem U15er Fahrerfeld wieder. Insgesamt 21 Starter, da kann der Veranstalter sich auf die Schulter klopfen, da stehen in Cup-Serien mancher Bundesländer weniger Fahrer am Start. Aber nun zum eigentlichen Rennen. Es gab keine Taktik bzw. doch, eine hatte ich mit meinem Vater abgesprochen und die hieß “Vollgas”. Vom Start weg gab es nur Lukas Dahms von Tornado Rees, der das Tempo mitgehen konnte. Wir haben das Feld komplett auseinandergerissen.

Fünf Runden standen auf der Anzeige aber ich merkte leider schnell, dass mein Tempo zu hoch war. Lukas konnte allerdings das Tempo halten und so musste ich ihn ziehen lassen. Obwohl ich jetzt mein Tempo fahren konnte, fühlte ich mich wie ausgespuckt, die Beine brannten und von einem runden Tritt war ich Meilen entfernt, es war ein reiner Kampf mit mir selbst. Es galt einen sicheren zweiten Platz nach Hause zu fahren und mal zu schauen, was die Daten auf dem Garmin Edge Computer sagen. Und siehe da, die Renntaktik “Vollgas” wurde pefekt umgesetzt.  Wenn man bedenkt, dass der maximal Puls gemäß Leistungstest von November bei 193bpm liegt, war das Rennen zu 95% im SB Bereich.

(Als SB wird der Spitzenbereich bezeichnet, der höchste Trainingsbereich im Ausdauersport.)

Team MTBvD Racing 2011 – ein Rückblick auf Erfolge und Bestleistungen

10. Januar 2012 Keine Kommentare

Das neue Jahr ist gerade mal ein paar Tage alt.  Da wird es erlaubt sein, nochmal auf die Saison 2011 zurückzuschauen, die für das ganze Team MTBvD Racing ein voller Erfolg war. Ein Blick in unsere Ergebnisdatenbank beweißt es: 169 Mal gingen die Fahrer des Teams MTBvD Racing an den Start. Bei mehr als der Hälfte der Rennen, nämlich 93 Mal, gelang danach eine Fahrt in die Top 10 der Ergebnisliste. Ganze 32 Mal standen unsere Fahrer auf dem Siegerpodest, 9 Mal davon sogar ganz oben auf dem ersten Platz.

Herausragend sind dabei die Kilometerzahlen von einigen MTBvD Racing Fahrern. Alleine in Marathons haben drei unserer Fahrer über die Saison Strecken zurückgelegt, die wahrscheinlich so manchem Mountainbiker respekt abzollen. Vincent Kirste hat 833km in Marathons und Rennen zurückgelegt, mit 839 Rennkilometern liegt Martin Vettermann nahezu gleichauf. Mit Abstand  die meisten Kilometern auf der Langstrecke hat jedoch Ulrich Lägeler zurückgelegt – genau 1165 Kilometer saß er in der vergangenen Saison bei Marathons im Sattel.

Wenn diese Zahlen an sich schon beeindruckend sind, so können sie doch nicht wiedergeben, wie viel Einsatz, Schmerz und Durchhaltewillen jedes einzelnen Fahrers hinter einer Platzierung steht.

Alleine fünf Fahrer waren beim Black Forest Ultra Bike im Schwarzwald am Start. Ulrich wurde leider von einem Defekt schon nach 30km zur Aufgabe gezwungen, alle anderen Fahrer – namentlich Jeele, Ramin, Vincent und Achim – aber hielten durch – trotz Regen, Schnee und Temperaturen von gerade mal 4°C auf dem Feldberggipfel.

Jeden einzelnen Erfolg haben wir in unser Ergebnisdatenbank dokumentiert. Ein Klick auf “Ergebnis” in der Spalte “Details” der Ergebnistabelle liefert für alle der eingetragenene Rennen die rein statistischen Details und – viel bedeutender – die Eindrücke des Fahrers.

Tuning mit Titan mal anders

8. Januar 2012 Keine Kommentare

Toni Rudolph Titan Schlüsselbein Während mancher Mountainbiker in den freien Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr seine Zeit mit langen Grundlageneinheiten beim derzeitig milden Winterwetter verbrachte, schraubte  MTBvD / POISON-BIKES Fahrer Toni Rudolph ausnahmsweise mal nicht selbst sondern ließ andere an sich schrauben.

Nachdem er sich nach einem Sturz im Juni 2010 das Schlüsselbein gebrochen hatte, wurde dieses mit sieben Schrauben und einer Platte wieder zusammengeflickt. Ende Dezember war es nach guter Heilung an der Zeit, das Altmetall wieder aus dem Körper zu entfernen. Zum Vorschein kam ein seidenmatt-blaues Titanstück, fast schon zu schön, um es versteckt zu tragen. Die dazugehörigen Schrauben entsprechen leider keiner Norm und lassen sich noch am besten als Stiftschrauben mit ein paar zusätzlichen Gewindegängen zur Befestigung an der Platte beschreiben.

Toni enttäuscht: „So viel Geld für Titan und dann kann man es noch nicht mal am Bike zweitverwerten weil das Schraubengewinde nicht passt“. Wäre sowieso nicht ganz stilecht gewesen. Drei verschiedenen Farben in einer Reihe (braun, titan-natur, blau) passen so gar nicht zu Tonis rein schwarz-rot-weißem Graphene TeamBike.