Meihost und Gebert beim Traditions Marathon in Albstadt

Roger Meihost und Alexander Gebert vor dem Rennen
Alexander Gebert und Roger Meihost starteten am Wochenende beim Traditionsmarathon in Albstadt. In diesem Jahr gab es keine Streckenwahl, sondern alle 2.500 Starter des Albstadt-LBS-Bike-Marathon gingen über die Langdistanz von 86km. Allerdings war der Streckenverlauf für einen Marathon dieser Länge mit 1.600hm relativ flach gehalten, umso höher war auch das eingeschlagene Tempo.
Die Ergebnisse unserer Fahrer hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während Roger Meihost aufgrund einer sehr hohen Startnummer das Feld von hinten aufholen musste und mit Rang 565 (4:07:03) und dem Rennverlauf zufrieden sein kann, stand Alexander Gebert aus dem ersten Block startend die Unzufriedenheit im Gesicht geschrieben.
Der Startschuss viel um 12 Uhr im Stadtkern von Albstadt.Alexander Gebert kam gut ins Rennen und hatte gute Beine. Sein Husten geriert während des Rennens in Vergessenheit, wohl auch aufgrund der großen Stressituation bei der Anreise. Das Auto hatte einen defekt und Alexander erreichte erst kurz vor knapp Albstadt. Nach 30km musste Alexander dann am Vorderrad den ersten Platten feststellen. Dichtmilch und Pumpe halfen den Schaden schnell zu beheben, so dass er keine 5 Minuten verloren hatte. Alexander attackierte nun heftig und machte Position um Position gut. Doch dann holte ihn das Pech wieder ein. 20km vor dem Ende streikte die Pumpe am Hinterrad und er musste lange auf einen helfenden Streckenposten warten. Mit viel Groll im Bauch und 25 Minuten zeitverlust aufgrund dieses Defekts machte er sich auf die letzen Kilometer ins Ziel und belegte nach 3:54 Stunden immer noch Rang 350 von 2.500, bzw. Rang 117 bei den Herren.
16 Minuten nach dem Startschuss durfte Roger Meihost dann auch starten. Bereits in dem ersten langen Anstieg auf Asphalt konnte Roger einige Biker hinter sich lassen. Im ersten richtigen Uphill war das dann allerdings vorbei, denn die knapp 1500 Fahrer vor Roger sorgten für Stau. Es reihte sich Stau an Stau. Immer wieder ungeübte Fahrer die auf dem Weg herumschwankten und ihre Räder den Weg hinaufschoben und dabei den Weg versperrten. Auch plötzliches stehen bleiben von den Freizeitfahrern war nicht unüblich und zwangen mich mehrmals auch zum Stopp mitten im Uphill. Dies entspannte sich erst ab km 40. Von dort an lief es dann auch bei Roger wieder besser. Er fand endlich seinen Rhythmus und konnte richtig Dampf machen. Die letzten Anstiege waren von erschöpften Bikern gepflastert, die sich völlig übernommen hatten. Diese versperrten wieder die Wege in den 20% Anstiegen. So verpasste Roger am Ende knapp sein selbstgesetztes Ziel von vier Stunden, dafür wird er aber aufgrund seiner doch ordentlichen Platzierung im kommenden Jahr weiter vorne starten können.
Unglaublich “geil” empfanden beide die Zuschauer an der Strecke. “Man fühle sich wie bei der Tour de France. Man fährt durch Menschenmassen die einen den Berg hinaufpeitschen. Man traut sich nicht vom Rad abzusteigen. Echtes Gänsehautfeeling!!!!” kommentierte Roger das Geschehen nach dem Rennen.


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