Racebericht SKS-Sauerland-Marathon

Marco, Daniel und Markus nach dem Rennen (Foto: Rebecca Nienhaus)

Marco, Daniel und Markus nach dem Rennen (Foto: Rebecca Nienhaus)

Hier drei Rennberichte von Markus Schürmann, Daniel Kreischer und Marko Sprafke, die beim SKS-Sauerland-Marathon unterwegs waren:

Markus:
Rennverlauf:
Erstmal eine seltsame Startaufstellung : Ein Teil der Kurzstreckler stand vorne im 2. Block,dahinter die Mittelstreckler,dann wieder Kurzstreckler im 3. Block (u.a. ich). Der Sinn ist mir bisher entgangen.Der Stau hielt sich aber in Grenzen.
Im Prinzip verläuft die Strecke über 4 Berge und es geht quasi nur hoch oder runter. Die einzige Flachpassage (ca. 2 km) hab ich dazu genutzt um mit 40 kmh das Loch zur nächsten Gruppe zu zu machen, die sich dann quasi umgehend auflöste ,weil die meisten zur 60 km Strecke abbogen
Den vorletzten Anstieg hab ich mit Teamkollegen Remaster in Angriff genommen, permanent mit Blick auf unseren beiden Sauerland Kollegen Torsten und Thomas.Zum Schluß ging gar nix mehr .Puls kam trotz aller Mühe nicht mehr über GA 2 hinaus. Hatte ich so auch noch nie .

Daniel:
Rennverlauf:
Komische Startaufstellung. Den angekündigten Blockstart gabs nicht so richtig. Lang/Mittelstrecke und Kurzdistanz standen vermischt und zudem standen Teile der Kurzdistanz vor einem riesen Pulk Mittelstreckler und der große Teil der Kurzdistanz erst dahinter. Verstehe wer möchte.
Kam gut ins Rennen und habe in der Einführungsrunde direkt eine Lücke gefunden und konnte so massig Fahrer hinter mir lassen. Der erste Anstieg auf Asphalt zog und zog sich. Um nicht von Beginn an zu überziehen habe ich Tempo wieder rausgenommen und zusammen mit M::::: den Rennbeginn verbracht. Im zweiten Drittel des langen Anstieges wurd es dann eng und ich musste sowohl Markus als auch wenig später Thomas und Thorsten an mir vorbeiziehen lassen. Die erholte Aufholjagd in der Abfahrt funktionierte nicht, da die Abfahrten zum Aufholen irgendwie nicht getaugt haben. Kam dann aber zumindest an die Gruppe hinter Markus ran und verbrachte den zweiten Anstieg mit denen. In der Abfahrt konnte ich mich von der Gruppe richtig klasse absetzen, allerdings fehlten mir im folgenden Flachstück dann die Windschattenspender. Alleine gegen den Wind war ganz schön abartig. In den dritten Anstieg kam ich dann auch nicht mehr in meinen Rhytmus und meine Achillessehne (die Markus netterweise richtig gut getaped hatte) fing auch noch an zu schmerzen. Könnte auch nichts mehr nachlegen, da ich nicht einmal in meinen EB Bereich kam. Kurz vor Ende hatte ich dann noch drei FahrerInnen vor mir, die ich auf der Wiesenabfahrt überholte und den Vorpsung in den Ziel Uphill rettete.

Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Nordenau war die Zeit Scheiße und Platzierung gut, jetzt war die Zeit okay (wollte unter 2,5h bleiben) aber die Platzierung kacke.

Marco:
Rennverlauf:
Markus hat schon alles dazu gesagt, viel mehr Worte muss man über diesen Marathon nicht Verlieren!

“Erstmal eine seltsame Startaufstellung : Ein Teil der Kurzstreckler stand vorne im 2. Block,dahinter die Mittelstreckler,dann wieder Kurzstreckler im 3. Block (u.a. ich). Der Sinn ist mir bisher entgangen.Der Stau hielt sich aber in Grenzen.
Im Prinzip verläuft die Strecke über 4 Berge und es geht quasi nur hoch oder runter.”

Habe mir von der Einführungsrunde bis zur Streckenteilung auf 60 Km ein Schlagabtausch mit Teami und Europameister Ralf geliefert…was so ein wenig an Rennfeeling aufkommen ließ…
Den vorletzten Anstieg hab ich mit Teamkollegen M::: in Angriff genommen, permanent mit Blick auf unseren beiden Sauerland Kollegen Torsten und Thomas.Zum Schluß ging ebenfalls nicht mehr viel…allerdings weil kein Bock mehr auf die Strecke und somit wenig Motivation…also musste ich Markus leider ziehen lassen…

Allerdings hat mich der supi Zieleinlauf überrascht…Das Beste am Marathon in Grafschaft ist der Zieleinlauf mit der letzten knackigen Steigung und den wenigen Zuschauern die einen noch ins Ziel pushen!!!

Danke den Zuschauern!

Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Ja! Bin überrascht…