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Akkord-Arbeit für Bonne – 4 Rennen in 24 Stunden – 200ter Sieg für Bonne

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Foto: Alfons Benz

Am Wochenende starteten beim Vulkanbike-Marathon in Daun 700 Biker auf die 60 km lange Strecke, die 1400 Höhenmeter aufwies. Gleich vom Start weg setzte sich Michael Bonnekessel (Poison-German-A-Team) zusammen mit Benjamin Martini und Zoran Radoslavcevic (beide Team Bike Aid) vm Feld ab. Bis zum letzten Berg, 15 km vor dem Ziel arbeiteten die drei zusammen und wechselten sich in der Führungsarbeit regelmäßig ab. Dann forcierte Bonnekessel das Tempo gleich zu Beginn des Anstieges, denn er wollte nicht nur den Altersklassensieg, sondern auch den Gesamtsieg sichern, da sein Bikesponsor Poison auch Sponsor der Veranstaltung war. Diesem Antritt konnten die beiden Saarländer nicht folgen und Bonnekessel siegte souverän.

Foto: Marcela Baum

Foto: Marcela Baum

Nur 4 Stunden später ging dann die RWE-Bike-Night in der Dauner Innenstadt über die Bühne. Hier leistete Michael Bonnekessel dann zunächst organisatorische Aufgaben, da die RWE-Bike-Night zum Rheinland-MTB-Cup zählt, den er organisiert. Um 22.00 saß er dann selbst auf dem Rad und ging bei tiefschwarzer Nacht durch die beleuchtete Dauner Innernstadt. Die Strecke war gesäumt von vielen Zuschauern, die dem Radrennen und dem parallel veranstalteten Konzert folgten. Nach 9 Runden ging Bonnekessel auch hier als Sieger hervor und feierte seinen 200. Sieg.

Am nächsten Morgen startete er dann noch auf Einladung beim Oberhausener MTB-Klassiker im Ruhrpark. Doch hier stand im mit Holger Sewing (MBC Bochum), seinerseites selber 2-facher Deutscher Meister, ein starker Gegner zur Seite. Mit dicken Beinen versuchte Bonnekessel von vorne das Rennen zu bestimmen, war ihm zunächst auch gelang, bis er in einer engen Passage mit dem Lenker an einem Baum hängen blieb und stürzte. Sewing zog vorbei und Bonnekessel nahm die Verfolgung wieder auf. Nach 2 Runden konnte er wieder die Spitze übernehmen, aber Sewing nicht entscheidend abschütteln. So war es bis zur letzten Runde ein Sclhagabtausch und Bonne musste die letzten Kraftreserven mobilisieren. Am Ende siegte er mit einer Radlänge.