MTBvD Racing mit 28 Racern und 4 Podiumsplätzen beim SKS-Marathon
Mit einem riesigen Aufgebot von Mitgliedern war der MTBvD Racing beim SKS-Marathon Sundern Hagen vertreten und sorgte dafür, das Schwarz/Orange als Fahren sehr dominant in Szene gesetzt wurden.
Insgesamt sind 28 FahrerInnen an den Start gegangen und haben 4 Podiumsplätze einfahren können.
In der Mannschaftswertung holte sich der MTBvD Racing den 5. Platz (gewertete Fahrer: Meyer, Laborge, Haupt, Sonnenschein, Schürmann).
Besonders herausragend waren die Podiumsplätze von Maren Flender, die sowohl Platz 2 in der Senioren 1 Wertung als auch Platz 2 in der Damen-Gesamtwertung eingefahren hat.
Ihr Statement zum Rennen: “Durch meine Lizenz durfte ich im 2.Block Starten. Ich hatte einen guten Start und habe mich an zwei Fahrerinnen gehängt und bin bis Kilometer 25 mit ihnen gefahren. Dann ging es länger Bergauf und ich habe mich absetzten können. Auf den nächsten Kilometern suchte ich mir eine Gruppe, deren Tempo ich mithalten konnte. Am letzten, gemeinen Anstieg kurz vor dem Ziel habe ich eine Konkurrentin hinter mir entdeckt, die ich zuvor überholt hatte. Also mußte ich mich an dem letzten Berg nochmal richtig verausgaben, um nicht eingeholt zu werden.”
Ralf Haupt und Thomas Schulz sicherten dem MTBvD Racing einen Doppelsieg in der Handicap-Wertung. Hierüber haben wir schon in einem eigenen Artikel berichtet.
Pech hatte Kirsten Schürmann, die sehr gut im Rennen lag, dann aber einen kapitalen Defekt am Bike hatte. Dadurch hat sie ca 15 Minuten an Zeit verloren, genau die Zeit, die zum Sieg gereicht hätte: “Kirsten ist im 1.Renndrittel ein dicker Steinbrocken vor den Umwerfer geflogen und hat selbigen verschoben.Kirsten hat dann die Schadensbehebung nicht zeitnah hinbekommen. Ein Leidensgenosse hatt s dann gemacht,woraufhin Kirsten ihm dann zum Dank die Kette genietet hat (das konnte der nämlich wiederrum nicht )
Kleines Kettenblatt gab s dann eben nicht mehr.Von der Effektivzeit her hätt s für Platz 1 reichen können. Aber so ist das nun mal.”
Weitere Berichte unserer Fahrer:
Markus Schürmann über den Marathon: “Vom ersten Startblock aus gestartet,auf der Strasse auch nach der Rennfreigabe noch erstaunlich weit vorne gelegen .Dann kam Kollege Ralf s Husarenritt an die Spitze, vorbei an allen Siegesaspiranten .Nach ungläubigen Staunen zog das Feld dann massiv das Tempo an und vorbei war s mit vorne mitfahren.Wie immer so leidlich durch die Berge geschleppt,bergab gehofft das die piseligen RoRo dem dicken Schotter stand halten, immer mal wieder mit Ralf,Björn und Thomas zusammen gerollt, schließlich erfreut das endlich der spassige Schlußteil beginnt und fertig. Irgendwie kommt mir Sundern schon vor wie anderthalb stündiges Deja vu.”
Carsten Schmidt, der knapp am Podium in der Senioren 1 Wertung vorbeischrammte: “Vom ersten Startblock aus gestartet und sehr gut weggekommen. Auf den ersten Kilometer über die Straße konnte ich mich in der Spitzengruppe sofort festsetzen. Waren ständig zu 6-7 Fahrern zusammen, erst als wir auf größere Gruppen von 55km Fahrern an einigen Steigungen gestoßen sind, zog sich die Gruppe ein wenig auseinander. Mußte zunächst dem hohen Tempo Tribut zollen und viel etwas zurück konnte dann aber wieder bei Km 17-18 auf zwei Fahrer aufschließen. Diese zwei konnte ich zunächst vor der Streckenteilung abhängen, an der Wildenwiese konnte einer aber wieder auf mich aufschließen. Auf den letzten Kilometer hatte ich den längeren Atem und konnte gerade auf den kurzen Anstiegen vor den Ziel noch knapp 20 sek. rausfahren. So kam ein 5. Gesamtplatz heraus mit ca. 1 Min. Rückstand zu Platz 2, Platz 1 war allerdings schon über 2 Min entfernt. Das ärgerliche war nur das die Sen. 1 Klasse heute sehr stark besetzt war, so das ich 4. in der Klasse wurde.”
Daniel Kreischer: “Aus dem letzten Startblock gestartet, musste ich mich zu Beginn durch das halbe Feld (400 Starter vor mir) fahren. Auf der Straße konnte ich die erste Hälfte überholen und Dank Carsten im ersten Anstieg den Anschluß halten. Zur Rennmitte kam ich gut in Fahrt und konnte sogar bergauf Tempo machen. Bergab hat es so sehr gestaubt, dass man fast keine Sicht hatte. Im Downhill konnte ich kurz vor Ende noch einmal fünf Positionen gut machen, weil ich waghalsig die Mittellinie gewählt habe ohne zu sehen, dass dort kleine Gruben waren. Dank meiner speziellen Fahrtechnik kam ich da aber irgendwie heile weider raus. Am Ende habe ich die Top100 knapp verpasst.
Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Das Ergebnis der Herrenklasse (18. Rang) geht voll in Ordnung. Über den knappen Rückstand in die Top100 ärgere ich mich schon. Insgesamt bin ich aber zufrieden, im Vergleich zum letzten Jahr habe ich mich um fast sieben Minuten verbessert.”
Tobias Atzberger: “Zuviel wechsel zwischen Anstieg und Abfahrt. Der Puls kam nicht so wirklich runter… Und wenn dann eine länger Abfahrt kam, ging der Puls runter bis in den Rekom bereich und kam am darauffolgenden Anstieg nicht richtig hoch. Der Rennverlauf war bestens bis ich von 3 Leuten eingekeilt wurde und den Anschluss an meine Gruppe verlor. Am letzten Anstieg setzten dazu leider noch Krampfansätze ein.”
Sebastian Neuhaus: “Aus Startblock 3 gestartet und ganz gut weggekommen. Bis Kilometer 25 lief alles super, dann meldeten sich leider schon meine Waden. Dank Powerbar und einer Temporeduzierung habe ich aber auch die zweite Hälfte noch überstanden und mein eigenes Ziel 2:45h genau getroffen . Schade, es war noch mehr drin.
Außerdem war es eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr. Da bin ich mit einem Mini Cooper und Bike im Kofferraum im Ziel angekommen. DEFEKT! “
Roger Meihost: “Vom Start kam ich noch nicht gut weg, die Einheiten mit Starttraining folgen erst noch. Mir blieb gleich mal die Puste weg auf der Straße. Das lag wohl auch daran, dass ich keine Gruppe fand, die mein Tempo fuhr und ich immer voll im Wind war. Die jeniegen, die in meinem Windschatten waren, wollten keine Führungsarbeit leisten und schmarotzten in meinem Windschatten herum. Aber es ging ja dann auch ins Gelände und sie waren nicht mehr gesehen. In der ersten Rennstunde lief alles glatt. Mein Tacho zeigte mir einen 25er Schnitt an und es ging immer weiter vorwärts. Immer wieder sah ich am Rand Racer stehen, die einen Platten hatten. Ich dachte nur, hoffentlich halten meine Reifen. Ich blickte auf meinen Tacho und sah 27 km. Dann passierte es…. es wurde schwammig unter meinem Hintern und ein Blick auf das Hinterrad bestätigte die erste Prognose…..Platten, na toll. Das können wir ja ganz gut beheben. Ich schätze mal nach 3,5 min. war ich wieder unterwegs. Dank der Quicker Pumpe geht das heute ja schnell. Wieder mit Volldampf der Meute hinterher und auch wieder einige Plätze gut gemacht. Und nach weiteren 5 km wieder dieses ekelige Gefühl und wieder Platten. Jetzt stand ich da mit dicken Backen und noch einer CO2-Kartusche aber keinem Schlauch mehr. Glücklicherweise kam nach einiger Zeit Stefan vorbei und gab mir seinen Schaluch. Herzlichen Dank an Dich Stefan…ohne Dich würde ich bestimmt jetzt noch schieben. Nach zwei Platten ist die Motivation völlig weg und ich bin dann noch locker ins Ziel gefahren. Nur die letzten zwei Anstiege ließen meinen Puls in die Höhe schnellen, ansonsten nur noch GA2 Puls gefahren. Wenn ich das soll an Platten in Rennen in diesem Jahr damit erfüllt habe, solls mir Recht sein.
Beim heutigen checken des Bikes und vor allem des Hinterrades, habe ich den Übeltäteter gefunden, Ein langer Dorn, der sich zwischen Mantel und Felgenhorn durchgedrückt hatte. Kein Wunder, dass ich diesen nicht gefunden hatte. Ich suchte nur das Gummi ab. So etwas habe ich in meinen 20 Jahren MTB auch noch nicht erlebt.
Zufriedenheit mit dem Ergebnis: Leistung passt genau zum Trainingszustand. KA und GA ok. Start noch schlecht. Wenn die Defekthexe zuschlägt, kann man eben nichts machen. Sundern sollte sowieso nur Rennluft schnuppen sein.”
Thorsten Hirsemann: “Am Anfang etwas schwere Beine gehabt und mit dem Hauptfeld über die Stasse gerollt bis zur ersten Abfahrt und den darauf folgenden Anstieg. Danach ging es von Minute zu Minute besser und ich konnte mich an 3 A-Team Fahrer dranhängen. Das ging so ca. 5km wo ich dann sehr viele Plätze gut machen konnte. Kurz vor der Streckenteilung kam dann auch der erste der 30km Runde und überholte mich. Die nächsten km bis kurz vor dem letzten Anstieg (22%) der 55km Runde proffitierte ich von 2 Pärchen die sich ein spannendes Rennen lieferten. Ich blieb einfach hinten dran und proffitierte vom Windschatten. Am letzten Anstieg dann mussten die Frauen dann aber ihren hohen Tempo tribut zollen und schoben den Anstieg hoch. Von da ab war ich auf mich allein gestellt und nachdem es in die 2te Runde ging kam erstmal wieder eine Verpflegungsstation. Flasche aufgefüllt und weiter ging es. Wenn ich dort gewusst hätte was auf mich zu kommt hätte ich aufgegeben! Gefühlte 2km ging es im 2ten Gang den im Schnitt 18% steilen Anstieg hoch. Man hört im Hintergrund den Stadion Sprecher und die Musik, da überlegt man aufzuhöhren und zurück zum Ziel zu fahren. Aber wenn ersteinmal der innere Schweinehund überwunden ist dann geht es weiter. Wenn ich mal auf der Strecke jemanden getroffen hatte kam ich mir vor wie in den Niederlanden. Die große Runde ist bei den Holländern wohl sehr beliebt. Nun Weiter zum Rennen. Es ging weiter auf und ab bis irgendwann bei km 85 mir eine Speiche gebrochen ist und mein Hinterrad eine schöne unwucht bekam. Von da ab hieß es nur noch ankommen. Die geträumten 5 Stunden Fahrzeit waren nicht mehr zu erreichen und ich schleppte mich ins Ziel. Vorher musste ich beim letzten Anstieg leider auch schieben. Luft und Kraft hatte ich eigentlich noch genug nur leider fingen meine Waden an zu zwicken und ich wollte einen Krampf auf den letzten km vermeiden. Dies war aber auch nicht so wild den auf den letzten km habe ich keinen Platz mehr verloren.”
Vincent Kirste: “Aus Startblock 3 gestartet und sehr gut weggekommen. Gleich weiter nach vorne gefahren und viele Plätze gut gemacht. Lief alles rund bis bei km 15 ein Platten mich ausbremste. Leider war damit die gute Ausgangsposition futsch.
Nach dem Reifenwechsel, gings weiter, leider mit viel zu wenig Luft im Reifen. Also bei der Streckenteilung nochmal gestoppt um den Reifen vernünftig aufpumpen zu lassen. Danke nochmal an den Streckenposten mit der Luftpumpe! Danach lief das Rennen wieder bestens, viele Plätze gut gemacht und zum Schluß doch noch eine akzeptable Zeit erreicht, wenn man den Platten mit einrechnet.
da ist fürs nächste Jahr auf jeden Fall noch Luft nach oben!”
Alle Teilnehmer des MTBvD Racing beim Mega-Sports Sundern Hagen:
Marathon, 100 km:
Edward Szraucner, Platz 7 (Senioren 2)
Thorsten Hirsemann, Platz 51 (Senioren 1)
Marathon, 55 km:
Maren Flender, Platz 2 (Senioren 1) und Platz 2 der Damen-Gesamtwertung
Miriam Leucker, Platz 16 (Senioren 1)
Andreas Alter, Platz 67 (Senioren 2)
Stefan Rüth, Platz 179 (Senioren 2)
Klaus Meyer, Platz 197 (Senioren 2)
Vincent Kirste, Platz 39 (Senioren 1)
Waldemar Fuchs, Platz 72 (Senioren 1)
Sebastian Neuhaus, Platz 81 (Senioren 1)
Roger Meihost, Platz 82 (Senioren 1)
Stefan Thiemann, Platz 83 (Senioren 1)
Matthias Heinekamp, Platz 31 (Männer)
Christopher Kinzel, Platz 41 (Männer)
Max Messing, Platz 59 (Männer)
Sebastian Schmidt, Platz 63 (Männer)
Lukas Löttert, Platz 5 (U 17)
Tobias Atzberger, Platz 10 (U 17)
Funmarathon, 32 km
Kirsten Schürmann, Platz 8 (Senioren 2)
Joachim Meyer, Platz 7 (Senioren 3)
Ralf Haupt, Platz 22 (Senioren 2) und Platz 1 der Handicapwertung
Markus Schürmann, Platz 31 (Senioren 2)
Thomas Schulz, Platz 35 (Senioren 2) und Platz 2 der Handicapwertung
Carsten Schmidt, Platz 4 (Senioren 1)
Andreas Laborge, Platz 29 (Senioren 1)
Thorsten Ketz, Platz 56 (Senioren 1)
Björn Sonnenschein, Platz 17 (Männer)
Daniel Kreischer, Platz 20 (Männer)

