Toni Rudolph mit prima Saisonstart

Sonderhausen. Mit einem hervoragenden dritten Platz startet Toni Rudolph (MTBvD / POISON-BIKES) beim Possenlauf in die Saison. Auf der 23km langen Strecke fehkten am Ende 41 Sekunden auf die Sieger.

Nach dem Startschuss ging Toni in einer Gruppe von 10-20 Fahrern im schnellen Tempo die ersten 10 Kilometer gemeinsam an. Die Strecke war aufgrund der letzten Regentage sehr aufgeweicht und dementsprechend Kräfteraubend zu fahren.

Nach den ersten Gegenanstiegen mussten einige Fahrer bereits reißen lassen und Toni ging in einer 6-köpfigen Spitzengruppe in die lange Forstabfahrt. An der Talsole der Strecke angekommen, wurde dann an den nun folgenden kurzen Anstiegen, mit nachfolgenden kurzen Abfahrten, das Tempo forciert und ein weiterer Fahrer musste reißen lassen.

So ging es dann zu fünft in den längsten und härtesten Anstieg der Strecke. Bereits am Anfang konnten sich dort zwei Fahrer absetzen, deren Tempo Toni und seine 2 anderen Mitstreiter nicht mitgehen konnten. Ab Mitte des Anstiegs konnten dann zwei zwei Mitstreiter absetzen und die dritte Position sichern.

Im darauffolgenden leicht abfallenden und schnellen Trailteil der Strecke hatte Toni dann die beiden Führenden wieder im Blickfeld, verlor an den darauffolgenden Anstiegen aber den Blickkontakt zu ihnen. Ein kurzer Blick nach hinten verriet Toni, dass seine Verfolger ein gutes Stück hinter ihm waren, aber mit einer Tempoerhöhung noch durchaus rankommen konnten.

So biss sich Toni den nun folgenden langen, aber nicht allzu steilen und immer wieder unterbrochenen Anstieg hinauf. Die Beine waren gut sauer und es ging nach einem kurzen Teeranteil in den etwa 1 Kilometer langen, geraden Zielanstieg. Im Zurückschauen auf etwa der Hälfte des Anstiegs sah Toni, dass seine Verfolger zwar aufgeholt hatten, der Vorsprung aber bis ins Ziel reichen sollte. So kämpfte er sich dann den Rest des immer steiler werdenden Weges hoch und bog in die Zielschleife ein.

Die Uhr blieb dann bei einer Zeit von 55 Minuten und 41 Sekunden stehen. 2 Minuten schneller als die Siegzeit des Vorjahres bei gleichem Wetter. Nach seinem Schlüsselbeinbruch zeigte sich Toni Rudoplh gut erholt und hält unsere schwarz-orangenen Farben bei der Siegerherung hoch.

Foto: Juliane Reich

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