Platz 2 beim Start des Tälercups

Hausach im Kinzigtal. Beim ersten Rennen des Schwarzwälder Tälercups in der noch jungen Saison konnte Achim Kleiner bereits eine erste Duftmarke setzen und sich mit dem zweiten Platz als einer der Favoriten auf den Gesamtsieg präsentieren.

Beim 14. Hausacher MTB Weekend wurde nicht nur der erste Lauf des Schwarzwälder Tälercups ausgetragen, sondern auch die Bundesliga Nachwuchssichtung. Dem Event bescherte dies größere Teilnehmerzahlen auch in den Hobby Klassen.

Wie immer beim ersten Rennen der Saison üblich, weiß man nicht so recht wo man steht und wie die Anderen so leistungsmäßig drauf sind. Sprüche wie: „Dieses Jahr habe ich nicht so viel trainieren können” oder so ähnlich sind dann auch nicht unbedingt aussagekräftige Informationen. So stand Achim Kleiner mit den anderen üblichen Verdächtige und den Neuen dann am Sonntag um 12:30 Uhr bei bestem Wetter, 22°, etwas angespannt aber mit Humor am Start der gewohnt tollen aber anspruchsvollen Strecke und versuchten über den Anblick der Beine der Kollegen eine Einschätzung des zu erwartenden Rennverlaufs zu treffen.

Noch mal schnell eine Schluck Wasser um die Reste des Powerbar Gels aus dem Mund in den Magen zu spülen und dann hieß es noch eine Minute, noch 15 sec, START.
Auch Kleiner durfte aufgrund seiner letztjährigen Platzierung aus der ersten Reihe starten und nutzte damit die Gelegenheit als Erster in den Starthang zu gehen, um sich anschließend auf dem folgenden Flachstück etwas am Hinterrad von Dirk Hämmerling (Saarland) auszuruhen zu können bis ihm sein Gewissen befahl aus dem Schatten neben ihn zu fahren.
In dem ersten giften Anstieg kam es darauf an seine Platzierung zu halten, folgte danach eine technische Passage in der man keine Fahrer vor sich wünscht. Auf dem mittleren Blatt kurbelte Achim den Anstieg mit Puls 190 hoch und  konnte  als 2. in die schmale Abfahrt gehen. Hier zeigte sich, dass der Abstand zu den vor den Senioren gestarteten Herren von einer Minute  zu kurz war, denn schon zu diesem frühen Zeitpunk hieß es immer wieder sich die Vorbeifahrt zu erbitten, was mal mehr mal weniger gut gelang.

Im ersten längeren Anstieg der Strecke kam dann der entscheidende Angriff von Dirk, mit solch einer Konsequenz vorgetragen, dass keiner wagte im zu folgen. Achim erhöhte zwar etwas die Pace, aber entscheidend näher kam er ihm nicht mehr. Vielmehr musste er sich immer wieder mit der Startnummer 118 auseinandersetzen, die mehrfach ähnlich aggressive Antritte lancierte, allerdings ohne Fortune. In den technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten versuchte Achim immer wieder etwas Luft (und Herrenklassler) zwischen sich undseine Verfolger zu bringen – was schließlich auch gelang – und so konnte er dann die letzte von drei Runden mit etwas weniger ungesunder Fahrweise angehen und mit ca 1:31min Rückstand das Rennen als 2. beenden.

Achims Fazit kurz aber prägnant:

Tälercup macht einfach Spaß. Gute anspruchsvolle Rennen, leckerer, selbst gemachter Kuchen, tolle familiäre Stimmung.
Für die Rennserie mache ich gerne etwas Werbung.

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