Nils Ader beim Bundesliga Nachwuchs in Heusach
Es muss ein langer Bericht werden, denn es gibt viel zu berichten, aber vorab muss eine Bilddokumentation reichen um die ersten Eindrücke zu konservieren. Es ist eine neue und große Herausforderung, als Fahrer des NRW-Landeskader bei eine Bundesliga-Nachwuchssichtung an den Start zu gehen. Die Veranstaltungen gehen über zwei Tage, Samstags mit den Disziplinen Trail und Slalom und dann am Sonntag mit dem Cross Country (CC) – Rennen. Wobei das Ergebniss von Samstag für den Startplatz am Sonntag relevant ist. Um den Slalom noch Anständig trainieren zu können, ist eine Anreise am Freitag notwendig, also Schulbefreiung (Yes!!!!!).
Am Freitag angekommen, rauf auf die Downhill-Strecke und ……Hut ab, die Leute aus Hausach waren im ersten Leben eine Gämse. Eine fahrbare aber anspruchsvolle Strecke galt es so schnell wie möglich runter zu kommen, mit perfekter Zeitmessung.

Am Samstag war aber erst der Trail dran, auch nicht ohne. Jede der einzelnen Trailsektionen wäre möglich gewesen, aber hintereinander 7 Sektionen in einem Zeitlimit von 2min zu durchfahren, mit der Nervosität eines ersten Bundesliga-Trails, das klappte dann doch nicht zu gut. Wobei Platz 33 vom 80 Starter ist dann schon wieder jammern auf hohem Niveau.

Nach dem Trail sofort zum Slalom und jetzt gilt es sich zu konzentrieren, die Strecke im Kopf nochmal abzufahren, denn ein Fehler im Downhill tut meistens weh.

Und wenn dann das Signal kommt: Fahrer mit der Nummer 480 drei, zwo, eins – geht es ab, das Gehirn läßt man besser im Wohnmobil, es hindert nur beim schnell sein gegen die Uhr.

Und jetzt kommt das Beste, PLATZ 3 im Slalom, wow das war ein Ergebnis was beflügelt. Es macht auf jeden Fall stolz der Dritte von ca. 80 Startern an diesem Tag gewesen zu sein. Und was besonders schön war, es haben sich viele mit mir gefreut.
Aber schon ein paar Stunden später, am Sonntag Morgen war das CC-Rennen dran und mit Gesamt Platz 12 vom Vortag (Ergebnis aus Trail und Slalom) aus der dritten Startreihe standen die Vorzeichen sehr gut ein ordentliches Ergebnis heimzufahren.

Aber es sollte anders kommen ein technischer Defekt zwang mich zur Aufgabe des Rennes, aber es dauerte nicht solange wie sonst meine Enttäuschung zu bewälltigen, denn das Wochenende hat mir riesig viel Spaß gemacht mit allen die dabei waren. Also konnte ich schon nach kurzer Zeit wieder lachen.

Na, jetzt ist der kurze Bericht doch länger geworden…
Das Gesamtergebnis ist leider noch nicht online, wird aber nachgereicht.

