Einblick in die Saisonvorbereitung: Krafttraining

Saisonvorbereitung bedeutet für viele Mountainbiker “Rauf aufs Rad” und Kilometer, Kilometer und noch mehr Kilometer machen. Wir treffen MTBvD/POISON-BIKES Teamfahrer Dominik Voss heute jedoch nicht auf dem Bike sondern beim Krafttraining.

Dominik, was soll das?
“Damit am Ende eines MTB-Rennens ein gutes Ergebnis steht, spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Bei weitem nicht den geringsten Einfluss hat die Verfassung der Muskeln und Sehnen. Wer hohe Wattleistungen treten kann und sich trotzdem eine hohe Bewegungsdynamik bewahrt, der fährt am Ende bewiesenermaßen auch schneller. img_0067_web Des Weiteren steigert das Krafttraining der Beinmuskulatur die Gesamtkraft, die bei jedem Tritt auf die Pedale gebracht wird und auch die Laktatschwelle wird angehoben.”

Viele denken beim Krafttraining zu allererst an kräftige Beinmuskeln und die notwendige Portion Ausdauer zum Durchhalten. Ist dies das ganze Erfolgsrezept?
“Keineswegs! Ein weiterer Punkt beim Krafttraining ist es, körperlichen Disbalancen, entgegenzuwirken. Kräftige Beine aber ein schwächlicher Oberkörper – was die Experten als “körperliche Disbalance” bezeichnet ist ein großes Problem im Radsport. Daher werde ich in den nächsten Monaten regelmäßig auch ohne Rad trainieren, um den bei MTB-Rennen auftretenden Rückenproblemem entgegen zu wirken und die Maximalkraft der Beinmuskulatur zu stärken. Das Radtraining wird aber auch in den kommenden Wintermonaten deulichen Vorrang haben.”

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