Platz 2 für Nils Ader bei der Winterbahnmeisterschaft: Vorne bleiben beim Ausscheidungsfahren

winterbahnmeisterschaft2011-2_1_ps2_1000px Wieder einmal geht es an den letzten beiden Wochenenden vor Weihnachten nach Büttgen zur Winterbahnmeisterschaft. Obwohl das neue Jahr noch nicht angefangen hat, wird schon in den Alterklasseneinteilung vom nächsten Jahr gefahren. Die Winterbahnmeisterschaft zählt mit Sicherheit nicht zu den Saisonhöhepunkten, sie dient trotzdem nach dem Herbst zur Standortbestimmung der eigenen Form. Im Gegensatz zum letzten Jahr sollte es dieses Jahr besser laufen, aber es kam etwas anders. Es gab von den schnellen Jungs erstmal ein Warnschuss vor den Bug und man musste erschreckend feststellen, dass viele richtig schnell sind. Somit war das Ergebnis vom ersten Tag nach den ersten zwei Rennen mit Platz 8 nicht das, was man sich gewünscht hatte. Mit gemischten Gefühl ging es am Sonntag in den ersten Wettkampf. 20 Runden im Punktefahren standen als erstes auf dem Programm. Im Klartext heißt das: 5 Wertungssprints in 20 Runden Rennlänge wobei die ersten 4 Fahrer der Wertungssprints Punkte bekommen und der Fahrer mit den meisten Punkten gewinnt. Das Rennen begann ziemlich hektisch aber die Beine fühlten sich heute wesentlich besser an als gestern und somit kam ein 5. Platz raus und der gab einen sofort einsetzenden Motivationsschub.

Diesen Motivationsschub galt es nun mit ins Ausscheidungsfahren zu nehmen. Wie der Name schon sagt, jede zweite Runde fliegt der Letzte raus. Also galt für mich: Vorne bleiben! Da ich mich von Wettkampf zu Wettkampf besser fühlte, spielten die Beine entsprechend mit. Ich blieb immer vorne und nach gefühlten hundert Runden waren wir nur noch zu Fünft.

winterbahnmeisterschaft2011-3_1_ps2_1000px Jetzt wurde es natürlich schneller, hektischer und spannender, da man aufpassen musste, im Sprint nicht zugefahren zu werden und das Rennen anschließend zu verlassen. Das Glockenzeichen zum Sprint kam und es war nicht anders zu erwarten, promt legten sich drei Fahrer direkt mal auf die Nase und unter den drei gestürzten der Topfavorit Robert Deike, das Rennen wurde für kurze Zeit neutralisiert. Von den drei gestürzten Rennfahrern sind zwei liegen geblieben und einer konnte weiter fahren. Zum Glück war das mein Freund Robert, der wieder zurück auf die Bahn kam, um das Rennen wieder aufzunehmen. Wenn ich jetzt richtig nachrechne, waren wir dann noch zu dritt.

Robert, ein schneller Holländer und ich. Nachdem das Rennen wieder gestartet wurde, flog bei der nächsten Ausscheidung der Holländer raus, womit es bei Robert und mir schlußendlich um den Sieg ging. Jetzt muss man allerdings fairer Weise sagen: An Robert geht diese Saison im Sprint kaum ein Weg vorbei. Als Robert dann zum Endspurt ansetzte, merkte ich schnell, dass ich mich heute über einen zweiten Platz freuen darf. Und wenn man bedenkt, wie die Winterbahn angefangen hatte, freue ich mich natürlich besonders über den zweiten Platz. Nächste Woche geht es weiter!

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