Nils Ader zur medizinische Untersuchung in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf

Nils Ader zur medizinischen Untersuchung bei der Bundeswehr in Warendorf Die gute Nachricht vorab: Aus medizinischer und sportmedizinischer Sicht bestehen bei MTBvD/POISON-BIKES Fahrer Nils Ader keine Bedenken in Hinsicht auf die Ausübung des Sports.

Sportschule der Bundeswehr? Ist das als 13-Jähriger nicht ein bisschen zu früh? Spaß beiseite, der Trainer des NRW-Landeskaders, Markus Schellenberger, hatte für seine Fahrer eine komplette medizinische und sportmedizinische Untersuchung bei der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf gebucht. Beim leitenden Stabsarzt Dr. Jens Hinder handelt es sich um einen Radsportbegeisterten, der sich nicht nur auf der Bühne des Radsports auskennt, sondern auch hinter den Kulissen und als Vizepräsident Rennsport beim Radsportverband NRW die Fäden mitzieht.

Jedem, der auch nur ein wenig interssiert am Sport ist, fällt kurz nach dem Passieren der Einfahrtskontrolle die Kinnlade nach unten. Die Sportstätten sind der Hammer. Ein kuzer Blick auf die Übersicht der Sportanlagen zeigt: Es fehlt an nichts. Der Gebäudetrakt des Medizinischen Instituts befindet sich zwar gerade im Umbau (wofür man sich auch mindestens 10 Mal entschuldigte) ließ aber erkennen, mit welchen Möglichkeiten und auf welchem Niveau die Mediziner dort unterwegs sind.

Seit einigen Jahren gehört die Leistungsdiagnostik für Nils zum festen Bestandteil der strukturierten Trainingsplanung. Zwei Mal im Jahr, einmal vor und einmal nach der Saison, wird in unserem Heimatverein,dem SV Steele 1911 e.V., der Stufentest mit Laktatwertmessung durchgeführt.

Nils Ader zur medizinischen Untersuchung bei der Bundeswehr in Warendorf Dagegen war der Besuch bei der Bundeswehr jedoch ganz großes Kino. Den Beginn machte die Überprüfung der Bauch- und Rückenmuskulatur an bzw. in einer Maschine, die den Wert eines guten Oberklassewagens hat.  Es folgten ein EKG, in Ruhe und beim Stufentest. Der Stufentest war eine Spitzenwertmessung mit Spiroergometrie. Bedeutet soviel wie, bis zur Maximalleistung mit Atemluftmessung. Und auch ein großes Blutbild mittels Urin- und Blutabgabe wurde erstellt – mit Ergebnissen, die sofort vorlagen und nicht erst beim nächsten Arzttermin. Und schließlich ein ausgiebiges Arzt-Sportler-Gespräch ohne auf die Uhr zu schauen, nachdem es  keine offenen Fragen mehr gab.

Das Resümee des Besuchs? Wir wissen, dass wir es richtig machen und wir wissen jetzt, wo wir weiter dran arbeiten können. Aber das Wichtigste bleibt, in genau dieser Reihenfolge: 1. Schule, 2. Spaß, 3. Sport. Wobei Platz 1 und 2 gesetzte Größen sind und was auf Platz 3 kommt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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