Platz 5 für Achim Kleiner beim Bundesliga-Rennen in Hausach

19. April 2012 Keine Kommentare

In Hausach fand am vergangenen Wochenende das 15. Hausacher MTB-Weekend statt. Achim Kleiner war für das Team MTBvD/POISON-BIKESbei den Bundesliga Masters dabei. Für ihn war es nicht nur das erste Rennen der Saison sondern auch sein erstes Lizenzrennen. Die Fahrer wurden von einer anspruchsvollen, steilen und abwechslungsreichen CC-Strecke erwartet. Diese beeinhaltete einen steilen Downhill, der durch die vorherrschende Nässe nicht leichter wurde. Wärend des Rennens einsetzender Regen machte die Strecke dann zusätzlich unberechenbar. Der Versuch im Downhill, einen Juniorenfahrer zu überholen, den er zuvor im Anstieg vorbeigelassen hatte, endete dann auch mit einen Sturz. Passiert ist aber nichts Schlimmes. Am Ende belegte Achim mit einem Rückstand von rund 6 Minuten nach 01:12:11 Stunden Platz 5 von 10 Startern. Gewonnen hat das Rennen Michael Bonnekessel – dieser klagte nach dem Rennen aber über Krämpfe in den Armen und Händen vom Bremsen…

Achims Fazit vom ersten Rennen mit Lizenz und in der Bundesliga: Ich hatte erwartet, es würde viel schneller als in den Hobbyklassen gefahren. Das ist aber gar nicht so. Wenn die Strecke es zulässt, kann man einiges an Zeit in den Abfahrten gut machen.

Achim

Peter beim Kyffhäuser Bergmarathon trotz Umweg in den Top40

18. April 2012 Keine Kommentare

Der Kyffhäuser Bergmarathon in Bad Frankenhausen am vergangenen Sonntag war auch in diesme Jahr für viele Biker der Auftakt in die Saison. Für das Team MTBvD/POISON-BIKES standen Peter Hermann und Toni Rudolph am Start. Insgesamt 334 Fahrer begaben sich auf die 64 Kilometer lange Strecke des Marathons, die überwiegend auf Forststraßen knapp 1.200 Höhenmeter aufwies.  Peter erreichte trotz kurzer Irrfahrt durch den Wald nach 2:17:34 Stunden den 38. Platz der Gesamtwertung und den 12 Platz in der Herren-Altersklasse. Toni schied leider mit Defekt aus.

Vom Start weg setzte sich ein Trio vom Bad Salzdetfuhrter Focus RAPIRO racing Team an die Spitze und führt das Fahrerfeld mit hohem Tempo die ersten 10km bis zum ersten Berg.  Dort bildetet sich dann eine etwa 15 Fahrer große Spitzengruppe aus der im Verlauf des Rennens weitere Fahrer raus fielen. Peter  blieb durchweg dran, musste bei Kilometer 20 aber kurz abreißen lassen. Später konnte er die Spitzengruppe aber zusammen mit Tim-Christopher Stahnke vom Focus RAPIRO racing Team, der zuvor durch einen Sturz ausgebremst, wurde schnell wieder erreichen.

Auf den letzten 10km zerfiel die dann nur noch aus 8 oder 9 Fahrer bestehende Spitzengruppe endgültig. Peter war überrascht: “Das ich mich so weit vorne platzieren habe können war angesichts eines mäßigen Leistungstest am Vortag nicht abzusehen. Doch die Freude darüber hielt nicht lang an. An einer unübersichtlichen Stelle etwa 2 Kilometer vor dem Ziel bogen ich und Nikolaus Syc anstatt links Richtung Ziel auf eine 3. Runde in den Kyffhaeuser Wald ein. Diesen Fehler merkten wir aber erst einige Höhenmeter später. Somit reichte es am Samstag leider nur noch für einen Platz in den Top 40. Trotzdem hat sich die lange Anreise gelohnt, denn die Kyffhäuser Marathonstecke ließ durch ihren vielen Kurven nie Langeweile aufkommen.”

Ebenfalls Pech hatte Toni Rudolph, er musste dem sehr starken Fahrerfeld früh Tribut zollen. Nach dem Wechsel ins Gelände musste er den Anschluss an die Spitze abreißen lassen und sein eigenes Tempo fahren. Für Peter und Toni war es der erste Marathon im Jahr und für Toni begann die Saison gleich mit einem Ausfall. Nach circa 42 Kilometern verabschiedete sich seine Kette mit einem lauten Krachen aufgrund eines verbogenen Kettenglieds. Sehr ärgerlich, aber ein Ausfall an Position 50 liegend, ist nicht das Ende der Welt.

Oster-Trainingswochenende im Harz: Schnee, Spaß und Trails

12. April 2012 Keine Kommentare

Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Die freien Tage rund um das Osterfest nutze der Großteil des Teams MTBvD/POISON- BIKES um sich kennen zu lernen und gemeinsam zu trainieren. Unsere Fahrer sind verstreut über halb Deutschland, also fiel die Wahl auf die geographische Mitte Deutschlands, den Harz. Mit der Jugendherberge Schierke fanden wir eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit, die uns Trainingsstrecken direkt vor der Haustür bot. Nun liegt Schierke auf einer Höhe von 800m ü.NN. und zu dieser Jahreszeit kann es dort durchaus auch mal etwas kälter sein. Während sich der März im Flachland von der sonnigen Seite gezeigt hatte, fielen die Temperaturen pünktlich zu Ostern in den Keller und in den Bergen fiel Schnee. Training bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt? Alles Wehklagen half nichts, das Team hat trotzdem fleissig trainiert. Und trotz der Mischung aus Cross-Country Fahrern und Marathon-Langstrecken-Experten haben sich die Fahrer stets arrangiert, so dass jeder zu seinem ganz persönlichen Trainingspensum kam.

Tag 1 – Ganz oben im Oberharz

Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Der Check-In kann warten. Zuerst geht es aufs Rad, umgezogen wird sich auf dem Parkplatz. Im Anschluss kurbelt das Team gemütlich über die asphaltierte Brockenstraße auf den Brocken hinauf. Die Aussicht vom höchsten Gipfel des Harzes lässt zu wünschen übrig, die Sicht reicht gerade ein paar Meter weit. Bevor es kalt wird, stürzen sich Fahrer und Bikes über den Hirtenstieg, einen Plattenweg, hinunter zur Eckertalsperre. Rund um die Talsperre geht es auf schmalen Pfaden und auf verdammt vielen Wurzeln. Die ungestümen Jungs an der Spitze sind so begeistert von der Strecke, dass sie die letzten Abzweigung bevor der Weg zum schmalen, unwegsamen Pfad wird verpassen. Jetzt bleibt nur noch der Weg nach Vorne. Durch den Eckernsprung, dem Quellgebiet der Ecker, bergauf. Hier liegt bis spät in den Frühling hinein Schnee und auch sonst ist das Gelände ein einziger Sumpf – ein falscher Tritt und die Schuhe sind voller Wasser.

Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Einge ganze Weile lang schieben, tragen und heben die Fahrer ihre Bikes über den schmalen Wanderweg und zahlreiche umgeknickte Bäume. Manche rechnen gar mit einer Sackgasse. Dank Satellitennavigation von Garmin weiß Navigator Matthias mehr und verspricht ein Ende der Plackerei in 80 Metern, so recht will ihm das nur keiner glauben – es stimmt am Ende aber doch. Weiter über noch immer schneebedeckte Waldwege, noch mehr umgestürzte Bäume und viele Holzbrücken geht es rund um den Oderteich, entlang am Rehberger Graben bis nach St. Andreasberg. Gerade noch rechtzeitig zum Abendessen erreicht das Team über Braunlage und Elend die Schierker Jugendherberge. Gute 60 Kilometer und 1.500 Höhenmeter stehen am Ende auf dem Tacho. Doch es waren nicht nur die nackten Fakten, die diese Trainingsrunde so anspruchsvoll machten. Unzählige Male das Vorderrad anheben, tausende überfahrende Wurzeln, dutzende Holzbrücken hinauf und hinabgefahren, zahlreiche Trailpassagen abfedern – und das Alles auf Hardtails. Im Sommer kann man diese Tour nicht fahren. Auf den schmalen Trampfelpfaden würde es zwangsläufig zu Konflikten mit Wanderern kommen. Doch bei diesem Schmuddelwetter hatten wir den Harz größtenteils für uns alleine.

Zum Nachfahren: GPS-Track Trainingswochenende Harz Tag  1

Tag 2 – Schnee und Eis

Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Der erste Blick am Morgen aus dem Fenster: Es hat geschneit. Ganz Schierke liegt unter einer Neuschneedecke. Das ist immer noch besser als Regen. Doch die Sonne scheint und wir ziehen unsere Spuren durch eine traumhafte Winterlandschaft. Wenn es doch nur nicht zwischendurch bergab ginge: Denn dann ist es bitterkalt im Fahrtwind. Über die Siedlung Drei Annen Hohne drehen wir eine 40 Kilometer-Runde rund um die Zeterklippen. Die offiziellen Mountainbike-Strecken im Harz sind leider meist 3 Meter breite Waldwege. Also verlassen wir diese zeitweise und fliegen im Schnee den ein oder anderen schmalen Trail entlang. Später fängt es an zu schneien und große Restschnee-Haufen auf den Waldwegen behindern das Vorankommen. So langsam frieren auch die Schaltzüge an den Bikes ein. Die Umwerfer schalten nicht mehr sauber. Erst ein beherzter Tritt mit dem Fuß bewegt sie zum runterschalten.

Zuerst streichen unsere Cross-Country Fahrer die Segel und stellen sich unter die heiße Dusche – 40km und rund 1.000 Höhenmeter reichen ihnen für diesen Tag, dafür hängen sie am Nachmittag nach einem Stück Kuchen und einer Tasse Cappuccino noch eine Laufrunde dran. Der Rest dreht eine Runde über den Wurmberg, in mittlerweile dichtem Schneegestöber und durch zahlreiche Schneeverwehungen. Dann wird auch Toni, unserem Mann für die Mittelstrecken-Marathons, zu kalt. Pitt und Peter, unsere Langstrecken-Experten haben jedoch immer noch nicht genug. Sie fahren noch mal auf den Brocken hinauf. Die Sicht ist heute klar und weit. Dafür ist es bitterkalt und eisglatt. Pitt später: “Lustig war’s. Während wir auf zwei Reifen noch ganz passabel die Straße heruntergeschlittert sind, haben sich neben uns reihenweise die Wanderer auf die Nase gelegt.”

Zum Nachfahren: GPS-Track Trainingswochenende Harz Tag  2

Tag 3 – 100 Kilometer Harz

Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Der Neuschnee ist getaut und blauer Himmel erwartet die Fahrer an diesem Morgen. Es ist Ostersonntag und natürlich hat der Osterhase auch die Fahrer des Teams MTBvD/POISON-BIKES nicht vergessen. Da keine Regenwolke am Himmel zu sehen ist, bunkert das Team Energieriegel in den Trikottaschen und folgt dem “Harzer Hexenstieg” in den Ostharz. Unterwegs hat Dominik plötzlich das Pedal am Schuh, aber nicht mehr an der Kurbel. Das Pedalgewinde macht keinen guten Eindruck. Einbeinig zurück? Mitnichten. Dank mehrer Mechaniker erledigen wir dieses Problem unterwegs mit einem Multitool und es kann nach einigen Minuten weitergehen. Auf schmalen Trails, bergauf und bergab, geht es am Fluss “Bode” entlang bis nach Tresenburg. Ab hier ist der Weg für Mountainbiker gesperrt. Also kurbeln wir hinauf zur Rosstrappe. Von dort geht es auf der lokalen Downhillstrecke steil hinab nach Thale. Gute 200 Höhenmeter vernichten wir innerhalb von wenigen Minuten. Die Strecke ist flüssig zu fahren und nie böse, die ganz dicken Sprünge  sieht man schon vorher und die Umgehung ist sofort zu erkennen – der Rest wird gefahren, auf Hardtails mit maximal 100mm Federweg – auch das funktioniert, wenn die Federgabeln auch das ein oder andere Mal “auf Block” gehen. Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Zu den Klängen von “Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen” von Wolfgang Petri entern wir das Café des Deutschen Roten Kreuzes im Seniorenzentrum und leeren die dortige Kuchentheke. Mit frischen Kalorienreserven ausgestattet geht es in Serpentinen die 200 Höhenmetern auf der anderen Seite der Bode wieder hinauf zum Hexentanzplatz. An der Talsperre Wendefurth trennt sich das Team. Die XC-Fahrer navigieren über asphaltierte Straßen bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Schierke. Unterwegs wird so ziemlich jeder Riegel, der noch in der Rückentasche steckt, geknabbert – knappe hundert Kilometer auf dem Mountainbike gehen dann doch an die Reserven. Pitt, Toni und Peter – unsere Langstreckenfahrer – nehmen derweil die bekannte Strecke über die anstrengenden Trails entlang des Flusses  zurück in den Oberharz. Am Ende stehen 99 Kilometer, rund 2.000 Höhenmeter und über 5 Stunden Fahrzeit auf den Pulsuhren. Knapp 4.000 kcal hat jeder Fahrer heute verfeuert.

Zum Nachfahren: GPS-Track Trainingswochenende Harz Tag  3

Tag 4 – In der Ruhe liegt die Kraft

Trainingswochenende Ostern 2012 Schierke Harz Es ist windig, es regnet, es schneit. Während Pitt schon am Vorabend abgereist ist, packt auch der Rest heute die Koffer. Über 200 Kilometer und 4.000 Höhenmeter hat jeder Fahrer durch die vergangen drei Tagen in den Beinen, unsere Langstrecken-Experten noch viel mehr. Aufgrund der harten Belastung des Vortages verzichten alle auf eine weitere Trainingseinheit. Nur Peter dreht mit den Worten “Wenn ich doch schon mal hier bin!” noch eine Runde durch den Harz. Bevor sich das Team verabschiedet, erklärt er kurz seine Streckenplanung:  “Erst mal auf den Brocken hoch und dann schaue ich mal, welchen Weg ich noch finde.”

Das Trainingswochenende in Bildern

Holpriger Start beim Mitteldeutschlandcup in Bautzen

5. April 2012 Keine Kommentare

20120401mdcbautzen-mh030_web1000px Während Dominik, Matthias und Nils am vergangenen Sonntag in der Eifel am Start waren, verschlug es Pitt und Toni zum ersten Lauf des Mitteldeutschlandcups im sächsischen Bautzen. Für Toni war es nicht sein Tag: Platz 13 stand in der Herren Hobbyklasse am Ende auf der Ergebnisliste und war das Resultat einiger Stürze in einer unübersichtlichen Startphase. Pitt sah das Rennen als Trainingseinheit für die kommenden Langstreckenmarathons und fuhr im Rennen der Elite auf Platz 32.

Doch der Reihe nach: Gab es die Tage zuvor noch leichte Regenfälle und am Vorabend noch starke Schneeschauer, so zeigte sich das Wetter am Rennmorgen von seiner freundlicheren Seite. Zwar schneite es noch vereinzelt auf dem Hinweg zur Autobahn, jedoch kämpfte sich schnell die Sonne durch und verhieß ein Rennen bei besten Bedingungen.

Toni reiste bereits früh an, um die Strecke vor seinem Lauf in der Herren Hobby-Klasse, der 11:15 Uhr starten sollte, abzufahren. So ging es ohne Rennhektik zunächst in den schnellen, technischen Teil der Strecke, der gespickt war mit zahlreichen engen und auch weiten Kurven, sowie einigen Anliegern, Wellen und kleinen Sprüngen. Als Highlight ging es wie auch schon vergangenes Jahr das Theater herunter, eine Steilabfahrt mit einer kleinen, abgesetzten Steinstufe. Im konditionell fordernden Teil der Strecke waren einige kurze, steile Anstiege, gefolgt von kurzen, aber schnellen Abfahrten zu bewältigen. Verschnaufpausen gab es nur in Form zweier kurzer Geraden und der geteerten Zieldurchfahrt.

20120401mdcbautzen-mh027_web800px 45 Mann reihten sich kurz vorm Start der Herren Hobby-Klasse in die Aufstellung. Schon jetzt war klar, dass die erste Runde schwierig und voller Gedränge werden würde,  gab es in Bautzen doch keine Startloop und bereits nach ungefähr 20 Metern wurde das Feld in einen Engpass geleitet. Und so kam es, wie es kommen musste. Ungefähr an Position 10 liegend fuhren am Ende einer Welle zwei Fahrer vor Toni ineinander so dass dieser vom Rad musste. Zu allem Überfluss rutschte er auf dem harten, verfestigten und steilen Boden der Wellenausfahrt aus , was zusätzlich einige Positionen kostete. Schnell wieder aufs Rad, bis auf ein paar Positionen war noch nichts verloren. Kaum drei Sekunden auf dem Rad fuhr ihm allerdings auch noch ein Konkurrent so unglücklich ins Hinterrad, dass Toni wieder zu Fall kam und er nach dem Aufstehen auch noch die Kette wieder aufs Kettenblatt heben musste. Mittlerweile war ein gutes Dreiviertel des Fahrerfeldes an ihm vorbei gefahren. Eine Aufholjagd musste also her. In den ersten beiden Runden konnte er bereits viele Fahrer überholen und fand sich trotz erneutem Sturz in einer im Eifer des Gefechts zu schnell angefahrenen, engen Spitzkehre circa an Position 15 wieder. Jetzt wurde es zäher, die zur Aufholjagd eingesetzten Kräfte fehlten jetzt um weiter entscheidend Boden gut zu machen und so konnte er bis ins Ziel nur noch ein paar Fahrer überholen und musste sich mit einem sehr enttäuschenden 13. Platz zufrieden geben. Mehr war bei einer Renndauer von  45 Minuten und konstanten Rundenzeiten der Top Ten nicht drin.  Entsprechend geknickt resümiert er das Resultat: “Eigentlich war mein Ziel im MDC , von Anfang an wieder vorne mit zu fahren und meinen zweiten Gesamtrang mindestens verteidigen zu können. Dass die MDC-Saison nun gleich mit massig Rückstand startet, ist dementsprechend sehr enttäuschend. Allein durch die Kapriolen nach dem Start habe ich ungefähr eine Minute verloren, was bei den engen Zeitabständen im Cross-Country  schon einen Unterschied von 10 Positionen ausmacht. Jetzt heißt es in den weiteren Rennen der Cup-Wertung fehlerfrei und ohne Defekte durchzukommen, um mit dem Streichresultat in Bautzen vielleicht doch noch weit vorn zu landen.”

Pitt, der in der Vorwoche und am Freitag vor dem Rennen noch einige lange und harte Trainingseinheiten gefahren ist, ging im hochkarätig besetzten Elite-Rennen um 14:00 Uhr an den Start. 90 Minuten waren für die Elite und U23-Lizenzfahrer zu fahren. Schnell zogen die Gaststarter aus der Tschechei an der Spitze das Tempo immens hoch, sodass Pitt gezwungen war, von Anfang an sein eigenes Tempo zu fahren, ging es ihm doch primär um die erste Rennbelastung auf seinem am Vortag erst fertig zusammengestellten E605-Rahmen von Poison-Bikes. Nach dem langen Winter ohne Mountainbike tat er sich im fahrtechnischen Teil der Strecke entsprechend schwer, konnte aber an den Anstiegen immer wieder Zeit gut machen. Ohne Gruppe war es aber schwer, sich auf der schnellen Strecke zu behaupten. Dem hohen Tempo an der Spitze geschuldet musste er sich dann auch noch überrunden lassen und beendete das Rennen als 32. von 36 gestarteten Fahrern. Sein Fazit fällt dennoch nicht allzu negativ aus: ”Auch wenn noch viel Luft nach oben ist, hatte ich bis zum Schluss der 90 Minuten Druck auf dem Pedal. Das Resultat stellt mich noch nicht zufrieden, aber die Rennbelastung war in Ordnung. Sicher ist mit mehr Erholung im Zeitraum vor dem Rennen mehr drin, aber mein Hauptaugenmerk liegt ohnehin auf den Langstreckenmarathons.” 

Erfolgreich beim Finale des Rothaus Poison-Bikes Cups in Boos

4. April 2012 Keine Kommentare

Rothaus Poison-Bikes Cup Boos 01.04.2012 Kalt war es am vergangenen Sonntag im Eifeldorf Boos, dem Austragungsort des Finales des Rothaus Poison-Bikes Cups. Doch unsere Fahrer ließen sich durch die Kälte nicht bremsen: Nils fuhr in der U15-Klasse mit Platz 2 auf das Podium. Dominik und Matthias erreichten mit Platz 13 und 20 solide Ergebnisse beim Shorttrack-Rennen.

Am Morgen erwartete aber zunächst mal ein eiskalter Wind bei Temperaturen um die 3°C die Teilnehner, die somit mit Gänsehaut und frierend am Start standen. Umso besser, dass während der Rennen die Sonne an Stärke gewann und die Fahrer auf dem 2,3km langen Kurs mit 74 Höhenmetern aufwärmte. Mit einer Fahrzeit von rund 8 Minuten pro Runde hatten die Veranstalter eine zwar kurze aber technisch ausgereifte Strecke präperiert. Zahlreiche Absätze, Wurzeln, Anliegern, eine Holzbrücke, Slalomabfahrten auf Wurzeln sowie losem Untergrun, kleinere Anstiege und Bachdurchfahrten ließen keine Langeweile aufkommen. Eine Gelegenheit, die sich auch die Fahrer des Teams MTBvD/POISON-BIKES nicht nehmen ließen.

Nils Ader hatte sich kurzfristig zum Start entschlossen und belegte in der U15-Kategorie den 2. Platz, bei gerade mal einer Sekunde Vorsprung auf den Drittplatzierten Patrick Zöller ein denkbar knappes Ergebnis. In der U15-Klasse gewann Tim Ritter von Bike-Aid.

Rothaus Poison-Bikes Cup Boos 01.04.2012 Nach dem nicht sehr begeisternden Ergebnis des Laufes in Kottenheim (26.2.) stand auch für Dominik Voss in Boos das zweite Rennen der Saison an. Nicht nur die Bedingungen waren mit strahlenden Sonnenschein und perfekten Streckenbedingungen diesmal deutlich besser sondern auch Dominiks Leistung machte einen besseren Eindruck. Er konnte schon nach der ersten Runde seinen Rhythmus finden und auch Rückenprobleme des letzten Rennens blieben aus. In den Anstiegen konnte Dominik immer mehr Zeit gewinnen und der befürchtete Leistungseinbruch zum Rennende blieb aus. Im Gegensatz zum vorherigen Rennen blieben die Rundenzeiten nahezu konstant. Somit erreichte Dominik zufrieden nach 9 Runden und einer Fahrzeit von 1:15:39 Stunden den 13. Platz von 43 Fahrern in der Altersklasse Herren. Matthias, der in derselben Altersklasse startete, wurde kurz nach dem Start von einem anderen Fahrer in einer Kurve “abgeschossen”.  Der Kontrahent fuhr ihm in den Lenker, so dass es Matthias vom Rad beförderte . Nachdem sich der Starttumult gelegt hatte und er einige beim Sturz in Mitleidenschaft gezogene Teile sprichwörtlich während der Fahrt gerade gebogen hatte, arbeitete er sich mit konstanten Rundenzeiten nach vorne. Am Ende reichte es für Rang 20. Nachdem suboptimalen Ergebnis in Adenau, wo eine nicht packende Vorderradbremse die Abfahrten zur Herausforderung machte, war dies ein versöhnlicher Abschluss des Cups.

Während Nils Ader direkt nach dem Rennen ins Trainingslager in das Sauerland reiste, weilte Julian Rottman schon in Südfrankreich um sich letzte Grundlageneinheiten für die Saison zu holen. Ein Großteil der restlichen MTBvD/POISON-BIKES Fahrer startet am kommenden Karfreitag in ein Kurztrainingslager in den Harz. Auf 600m ü. NN werden die Fahrer aller Voraussicht nach von Schnee und Minusgraden erwartet – wir werden berichten, wie das Team mit diesen Herausforderungen umgeht.

Julian auch auf schmalen Reifen erfolgreich: Vizemeister auf dem Bahnrad

26. März 2012 Keine Kommentare

Julian Rottmann, im Gelände für das Team MTBvD/POISON-BIKES, war am vergangenen Samstag einmal mehr auch auf schmalen Reifen erfolgreich.Bei den Landesmeisterschaften Bahn des Radsportverbandes NRW wurde er in Büttgen Vizemeister. Im Omnium, einer Kombinationswertung aus 2000m Einerverfolgung, Rundenrekordfahren – Platz 3 für Julian – und 30 Runden Punktefahren (Platz 2 für Julian) belegte der Nachwuchsfahrer in seinem ersten U15-Jahr in der Wertung überraschend Rang 2 hinter dem überragend fahrenden Luca-Felix Happke (RSV Unna). Im abschließenden Punktefahren gelang es Happke und Rottmann zudem, sich gemeinsam vom Feld abzusetzen und einen Rundengewinn herauszufahren. In der zum NRW-Schülercup zählenden Veranstaltung liegt Julian nun auf Platz 3 der Gesamtwertung und trägt als Lohn der Mühen beim nächsten Lauf in Steinfurt das Sprintertrikot.